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Danach dann zum "Praxisteil": ein Rundgang durch das Paulinum mit Erläuterung zu den 27 Epitaphien, den beiden Orgeln und der Bedeutung der über 18m hohen Glas-Schiebetür, die, nach beiden Seiten geöfffnet, die Aula der Uni mit dem Altarraum (dessen Inhalte klimatisch aufwendig gelagert werden müssen - Denkmalschutz) verbindet. Normalerweise ist der zu, so auch heute.
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Zum Schluss habe wir uns noch Fassade und ein sehr innovatives Parkhaus der Unl Leipzig für Fahrräder angesehen. Der dreieckige Einschnitt an der rechtsseitigen Brücke des Paulinums entspricht übrigens dem ehemaligen Standort der Kirche vor der Sprengung. Das war ein sehr interessantes Detail, was man ohne Erläuterung gar nicht wahrnimmt. Ebenso erläuterungswürdig ist die unsymmetrische Anordnung des runden Fensters am ehemaligen Giebel der Kirche - jetzt Bestandteil der Front: Der Versatz symbolisiert nach Auffassung des Architekturbüros die Verwerfung durch die Sprengung, ebenso die sichtbare Fuge "Riss" oberhalb - das ist der Bruch in der Geschichte ...
Zum Schluss sind wir noch mit dem Fahrstuhl (der ist öffentlich und kostet auch nicht mal was!) in die neunte Etage gefahren. Auf zwei Fensterfronten hat man einen herrlichen Ausblich auf die Ost-West-Achse von Leipzig von oben. Die Absperrung vor der Oper ist übrigens wegen des Opernballs
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Ein schöner Nachmittag - gern mehr....